SPD, GRÜNE und FDP fordern Verlängerung des Programms für Alltagshelfer in Kitas

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden in den Kitas Alltagshelfer etabliert, die bei der Umsetzung der Hygiene-Konzepte helfen. Die Mehrheitsfraktionen von SPD, GRÜNEN und FDP fordern nun die Verlängerung dieses sinnvollen Programms, das nach den Plänen der Landesregierung NRW am 31.07.2021 enden soll.

„Auch wenn die Pandemie abflaut, sollen die erfolgreich etablierten Hygienekonzepte bis auf Weiteres fortgeführt werden. Wir wollen die Fachkräfte hiervon entlasten, damit den Kindern wieder die volle Aufmerksamkeit für die frühkindliche Bildung geschenkt werden kann“,

Denis Waldästl (SPD), Monika Schulenburg (Grüne) und Stefanie Jung (FDP)

Zu den Aufgaben der Alltagshelfer gehört es die Kita

  • bei der erhöhten hygienischen Versorgung der betreuten Kinder (häufigeres Händewaschen etc.) zu unterstützen
  • bei der Einhaltung von Vorgaben des Infektionsschutzes (Reinigung und Desinfektion von Flächen und Spielsachen) in den Gruppen mitzuwirken
  • im hauswirtschaftlichen Bereich insbesondere bei der Essensversorgung (Zubereitung, Auf-, Abdecken, Einkäufe), bei der Reinigung, beim Küchendienst, bei der Wäschepflege, bei der Desinfektion u.a. zu unterstützen.

Dank der Finanzierung durch das Land war es in den acht städtischen Kitas möglich, zusätzliche Hilfskräfte im nicht pädagogischen Bereich einzustellen oder die Stunden von bereits vorhandenen hauswirtschaftlichen Kräften aufzustocken.

„Der Schutz aller vor Ansteckung und Krankheit hat oberste Priorität“,

Monika wall
Monika Schulenburg

„Zur Förderung der pädagogischen Qualität und zur Aufrechterhaltung des erreichten gesundheitlichen Standards in unseren Kindertagesstätten besteht die Notwendigkeit, die Stellen für Kita-Helfer und Kita-Helferinnen in unseren Kitas dauerhaft zu sichern, auch um den derzeitigen Beschäftigten eine berufliche Perspektive zu ermöglichen”

Denis Waldästl (SPD), Monika Schulenburg (Grüne) und Stefanie Jung (FDP

Konkret beantragt die drei Fraktionen, dass der Jugendhilfeausschuss des Rates der Stadt Sankt Augustin die Verwaltung auffordert, das Land NRW um entsprechende Unterstützung durch Fortführung des Alltagshelfer-Programms zu bitten. Bei Erfolg soll die Stadtverwaltung der Stadt Sankt Augustin die befristeten Stellen der acht eingerichteten AlltagshelferInnen in den städtischen Kitas zu verlängern und schnellstmöglich in den Stellenplan aufzunehmen.